Siloxanputz K/R

Verarbeitungsfertiger, wasserverdünnbarer Außenputz mit Kratz- bzw. Reibeputzstruktur nach DIN EN 15284.
Sehr gut wetterbeständig, hydrophop, hoch wasserdampf- und CO2-durchlässig.

Offerte anfragen

Weitere Produktinformationen

Verfügbarkeit

Ab Lager

Technische Eigenschaften

Kriterium

Wert/Einheit

Dichte:
Ca. 1,8 g/cm³

Farbton:

Weiß und eingefärbt

Gebinde:

25 kg/Gebinde

Verdünnen:

Mit max. 2% Wasser

Verarbeitung:

Mit rostfreier Edelstahltraufel, Kunststofftraufel und PU-Reibe.

Verarbeitungstemperatur:

Während der Verarbeitung und Trocknung darf
die Temperatur der Luft, der Farbe und des Untergrundes nicht unter + 8 °C absinken.

Reinigung der Werkzeuge:

Sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.

Trocknung:

Je nach Schichtstärke ca. 12 bis 24 Stunden bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte.
Hohe Luftfeuchte und niedrige Temperaturen verzögern die Trocknung erheblich.

Lagerung:

Trocken, kühl, jedoch frostfrei lagern. Lagerstabilität im gut verschlossenen Originalgebinde ca. 12 Monate.

Angaben zum Transport:

Kein Gefahrgut im Sinne des ADR.
EU-Grenwerte für diese Produkt:
Kat. (A/a): 40 g/l (2010)
Dieses Produkt enthält < 40 g/l VOC.
Kennzeichnung/
Sicherheitsratschläge:
Nähere Angaben siehe aktuelles Sicherheitsdatenblatt.

Produktcode:

BSW50

Wichtige Hinweise

Bei der Anwendung auf hoch wärmegedämmten wie z.B. WDVS-Fassaden, sowie bei Fassadenflächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchtebelastet werden, besteht ein erhöhtes Risiko der Pilz und Algenbildung. Beim Siloxanputz handelt es sich um ein Produkt das mit speziellen verkapselten Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.B. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Nach dem Stand der Technik kann ein dauerhafter Schutz vor Algen- und/oder Pilzbefall nicht zugesichert werden. Generell kann ein zusätzlicher Anstrich, ebenfalls mit ABF-Ausstattung, frühzeitigen Algen- und Pilzbefall noch weiter verringern. Die VOB, Teil C DIN 18363, Abs. 3. ist bei der Ausführung zu beachten. Um Ansätze bei größeren Flächen zu vermeiden ist ein zügiges Beschichten nass in nass erforderlich, ggf. pro Gerüstlage einen Mitarbeiter einsetzen. Auf eine gleichmäßige Struktur beim Abscheiben achten. Durch die Verwendung von natürlichen Füllstoffen sind geringe Farb- und Strukturschwankungen möglich, deshalb bei farbig eingestellten Putzen auf zusammenhängenden Flächen nur Material gleicher Chargen einsetzen oder unterschiedliche Chargen vorher mischen. Bei den von uns verwendeten (natürlichen) Zuschlagstoffen sind vereinzelte dunkle Körner (Schwarzkorn) nicht auszuschließen. Die Arbeitsweise, das Verarbeitungswerkzeug sowie der Untergrund haben einen wesentlichen Einfluss auf den Farbton, das Strukturbild und den Materialverbrauch. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung. Bei getönten Putzen kann eine mechanische Beanspruchung der Oberfläche zu Farbtonveränderungen führen (sogenannten Schreibeffekt bzw. Füllstoff-/Pigmentbruch). Die Witterungsbeständigkeit wird dadurch nicht beeinflusst. Eine gleichbleibende Farbtongenauigkeit kann je nach vorliegendem Untergrund insbesondere bei unterschiedlich saugenden Untergründen, unterschiedlichen Trocknungsbedingungen bzw. bei unterschiedlicher Oberflächenstruktur nicht zugesichert werden. Des Weiteren können im Untergrund vorhandene alkalische Verbindungen bzw.
andere Inhaltsstoffe Einfluss auf den Farbton haben. Durch unterschiedliche Bewitterung der Putzoberfläche können Farbtonveränderungen auftreten. BFS-Merkblätter Nr. 25 und 26 beachten. Während der Trocknungsphase vor Feuchtigkeit schützen. Bei Missachtung sind Beschichtungsschäden in Form von Ablösung, Blasenbildung, vorzeitige Kreidung möglich. Bei einer massiven Feuchtigkeitseinwirkung (durch Tau, Nebel, Regen und besonders durch Schlagregen) während der Trocknungsphase können wasserlösliche Hilfsstoffe ausgewaschen werden. Diese können in ungünstigen Fällen als klebrige, leicht glänzende Ablaufspuren (Hilfsstoffausläufer) sichtbar werden. Deshalb den Putz während der Trocknungsphase vor Feuchtigkeit schützen. Vorhandene Ablaufspuren haben keinen Einfluss auf die Produkthaltbarkeit, sie sind wasserlöslich und werden durch weitere Bewitterung vollständig entfernt.

Factsheet

Newsletter abonnieren